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Fischereiprüfung2018-07-11T13:43:58+00:00

Angelschein machen: Die Fischereiprüfung

Lernen für den Fischereischein

„Wie kann man sich am besten auf die Fischereiprüfung vorbereiten?“ Diese Frage stellt sich wahrscheinlich jeder angehende Fischerprüfling. Schließlich ist bekannt, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, die Fischereiprüfung ohne ausführliche Vorbereitung zu bestehen. Deshalb sollte – je nach Lerntyp – möglichst viel Zeit in die Prüfungsvorbereitung investiert werden. Die wichtige Frage ist jedoch, wie die investierte Zeit effektiv genutzt werden kann.

Noch vor einigen Jahren wurde in beinahe jedem Bundesland ein Präsenzkurs vorausgesetzt, um sich für die Fischereiprüfung anmelden zu können. Dieser erstreckt sich (in Thüringen beispielsweise immer noch verpflichtend) über 1 bis 2 Wochenenden.

Die Präsenzkurse werden immer noch von vielen Menschen bevorzugt und wurden nicht komplett abgeschafft, sondern werden immer noch regelmäßig von den Anglervereinen angeboten – diese sind jedoch größtenteils nicht mehr Pflicht.

Eine Alternative dazu bietet der Onlinekurs von Fishing-King. In Kooperation mit den Landesfischereiverbänden und -vereinen haben angehende Prüflinge die Möglichkeit, Ihr eigenes Lerntempo festzulegen und sind zudem hinsichtlich Lernort und -zeiten flexibel und unabhängig.

Es gibt demnach folgende Optionen, um sich auf die Fischereiprüfung vorzubereiten:

  • Präsenzlehrgang (durchgeführt vom Angelverein, Umfang abhängig vom Bundesland)
  • Präsenzlehrgang + kostenlose Fishing-King App als Ergänzung
  • Literatur (Selbststudium)
  • Fishing-King Onlinekurs + Premium-App mit den originalen und aktuellen Prüfungsfragen des jeweiligen Bundeslandes
  • Präsenzlehrgang + Fishing-King Onlinekurs + Premium-App

Sie sollten sich bei der Wahl der Prüfungsvorbereitung folgende Fragen stellen:

  • Habe ich an 1-2 Wochenenden Zeit, um an Präsenzlehrgängen teilzunehmen?
  • Kann ich mich besser in der Gruppe konzentrieren oder wenn ich alleine lerne?
  • Kann ich mit Stift und Papier das Wissen besser aufnehmen als am PC oder mit dem Smartphone/Tablet?

Welche Prüfungsvorbereitung am besten für Sie ist, hängt also davon ab, welcher Lerntyp Sie sind und wie zeitlich flexibel Sie sind.

Mann lernt für die Fischereiprüfung am Laptop.

Fischereiprüfung online ablegen

Wie Sie vielleicht bereits wissen, kann der Vorbereitungskurs zur Fischereiprüfung, der in den meisten Bundesländern als Anmeldungsvoraussetzung noch gesetzlich verpflichtend ist, unproblematisch online absolviert werden. Dieser Vorbereitungskurs wird anschließend auch in Ihrem Bundesland anerkannt und Sie werden zur Prüfung zugelassen. In Ausnahmefällen wird der Onlinekurs jedoch noch nicht anerkannt, beispielsweise in dem Bundesland Hessen. Dennoch können Sie den Onlinekurs sehr gut als Lernbegleitung zusätzlich zum Präsenzlehrgang nutzen – etwa in dem Bundesland Baden-Württemberg.

Aber in welcher Form wird die Fischereiprüfung genau abgelegt? In jedem Bundesland besteht die Fischereiprüfung aus mindestens einem schriftlichen Teil. Dieser Teil der Prüfung umfasst Multiple-Choice-Fragen. In vielen Bundesländern besteht die Fischereiprüfung ausschließlich aus diesem schriftlichen Teil – die Dauer der einzelnen Prüfungsteile finden Sie hier.

Ergänzend zum schriftlichen Teil gibt es häufig noch den mündlichen Teil, der etwa 10 Minuten in Anspruch nimmt. Inhalte können hier entweder der Rutenbau (praktische Aufgabe) oder die Benennung von Fischarten anhand von Fischbildern sein. In den Bundesländern Niedersachsen, NRW und Sachsen-Anhalt ist dies fester Bestandteil der Prüfung und wird auch bewertet. Wenn für den mündlichen Teil keine ausgiebige Vorbereitung erfolgt, besteht auch hier die Gefahr, durch die Prüfung zu fallen. Aber auch für den praktischen Teil bietet der Onlinekurs von Fishing-King die optimale Vorbereitung zugeschnitten auf die Prüfungsinhalte des jeweiligen Bundeslandes.

Eine Ausnahme ist hier die Fischereiprüfung in Saarland, da hier das sogenannte „Angelpraktikum“ zwar auch durchgeführt werden muss, aber man hier offiziell nur den schriftlichen Multiple-Choice-Test bestehen muss. Der praktische Teil dient in dem Fall als Übung.

Die Vorbereitung zur Fischereiprüfung kann also in der Regel problemlos online von Zuhause aus (oder sogar unterwegs) durchgeführt werden. Aber kann auch die Fischereiprüfung online abgelegt werden? Normalerweise nicht. Für die Prüfung selbst müssen Sie sich meistens online bei Ihrer zuständigen Fischereibehörde bzw. bei dem Verein, der die Prüfung durchführt, anmelden. Die Prüfung an sich wird jedoch vor Ort klassisch mit Stift und Papier abgenommen. Ausnahmen sind hier Bayern und Sachsen, hier wird die staatliche Fischerprüfung am PC abgelegt. Allerdings auch nicht von Zuhause aus, sondern vor Ort bei den abnehmenden Prüfungsstellen.

Prüfungsinhalte

BundeslandPrüfungsinhalte
Baden-Württemberg60 Fragen aus den Gebieten:

Allgemeine Fischkunde
Spezielle Fischkunde
Gewässerökologie, Fischhege
Gerätekunde, Fangtechnik, Behandlung und Verwertung der gefangenen Fische
fischereirechtliche und andere für die Fischerei bedeutsame Rechtsvorschriften

Bayern60 Fragen, von denen jeweils zwölf aus einem der folgenden Prüfungsgebieten stammen:

Fischkunde
Gewässerkunde
Schutz und Pflege der Fischgewässer, Fischhege
Fanggeräte, fischereiliche Praxis, Behandlung gefangener Fische
einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere des Fischerei- und Wasserrechts, des Naturschutzrechts, des Tierschutz- und Tierseuchenrechts

BerlinDie Prüfung umfasst 60 Fragen aus folgenden Gebieten:

allgemeine Fischkunde und -hege: Aufbau des Fischkörpers, Bau und Funktion der Fischorgane, Fortpflanzung, Ernährung, Fischbestandsregulierung, Fischbesatz
spezielle Fischkunde: die Unterscheidung einheimischer Fischarten, häufig auftretende Fischkrankheiten durch Parasiten, Viren, Bakterien, Pilze und Umweltschäden, Vorsorgemaßnahmen
die Pflege der Fischgewässer: Natur- und Umweltschutz am Gewässer, Biotopschutz, Verhalten am Gewässer, Gewässerverunreinigungen und Fischsterben, Faunenverfälschung
die Gewässerkunde und Gewässerökologie, Pflanzen- und Tierarten im und am Gewässer: Wasser, Stoffhaushalt, Gewässerarten, Gewässergüte, Probleme äußerer Einwirkungen
-die Fanggeräte und deren Gebrauch: Angelgeräte, Angelzubehör, Fanggeräte der Berufsfischerei, verbotene Fanggeräte und Fangmethoden
die Behandlung gefangener Fische: der Umgang mit geschützten und untermassigen Fischen, besonders schützenswerte Süßwasserfische, Betäubung, Tötung, Aufbewahrung und Verwertung von Fischen
die einschlägigen Rechtsvorschriften: insbesondere Berliner Landesfischereigesetz und Landesfischereischeingesetz, Fischereigesetz für das Land Brandenburg, Wasserhaushaltsgesetz, Berliner Wassergesetz, Tierschutzgesetz, Tierseuchengesetz, Bundesnaturschutzgesetz, Berliner Naturschutzgesetz einschließlich der auf Grund dieser Gesetze erlassenen Verordnungen

BrandenburgDie Prüfung umfasst 60 Fragen, jeweils 12 aus den folgenden Gebieten:

Fischkunde und -hege
Pflege der Fischgewässer
Fanggeräte und deren Gebrauch
Behandlung der gefangenen Fische
einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften

BremenDie Prüfung umfasst 60 Fragen, jeweils 10 aus den folgenden Gebieten:

allgemeine Fischkunde
spezielle Fischkunde
Gewässerkunde:

a) das Wasser als Lebenselement der Fische

b) Fischhege und Gewässerpflege

Gerätekunde
Natur-, Tier- und Umweltschutz
Gesetzeskunde

HamburgDie Prüfung umfasst 60 Fragen zu folgenden Gebieten:

Allgemeine Fischkunde
Spezielle Fischkunde
Gewässerkunde
Gerätekunde
Gesetzeskunde
Natur- & Umwelt

HessenDie Prüfung umfasst 60 Fragen aus folgenden Prüfungsgebieten:

Allgemeine Fischkunde: insbesondere Aufbau des Fischkörpers, Bau und Funktion der Organe, Altersbestimmung, Unterscheidung der Geschlechter, Fischkrankheiten, Fischfeinde
Spezielle Fischkunde: insbesondere Unterscheidung der einheimischen Fischarten und Fischfamilien
Gewässerkunde: insbesondere Gewässertypen, Fischregionen, Sauerstoff- und Temperaturverhältnisse, Fischhege, Besatzmaßnahmen, Pflege der Fischgewässer, Gewässerverunreinigungen
Gerätekunde: insbesondere erlaubte und nicht erlaubte Fanggeräte, Fangmethoden, Behandlung gefangener Fische
Gesetzeskunde

Mecklenburg-VorpommernDie Prüfung umfasst 60 Fragen jeweils 12 Fragen aus den folgenden Gebieten:

Allgemeine Fischkunde: Bau des Fischkörpers, Bau und Funktion der Organe, Altersbestimmung, Unterscheidung der Geschlechter, Fischkrankheiten
besondere Fischkunde: Unterscheidung und Lebensweise der heimischen Fischarten
Gerätekunde: erlaubte und verbotene Fanggeräte und -methoden, praktische Handhabung der Fanggeräte
Gewässerkunde: Gewässertypen, Fischregionen, Gewässerpflege, Gewässerverunreinigungen, Sauerstoff- und Temperaturverhältnisse, Fischhege, Besatzmaßnahmen
Rechtskunde: Grundzüge des Landesfischerei-, Naturschutz-, Tierschutz und Umweltrechts sowie des fischereispezifischen Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts, Behandlung gefangener Fische

NiedersachsenDie Prüfung umfasst folgende Inhalte:

1. 60 Fragen im theoretischen Teil:

Allgemeine Fischkunde
Spezielle Fischkunde mit einheimischen Süßwasser- und Meeresfischen
Gewässerkunde
Gerätekunde   (Theorie)
Natur-, Tier- und Umweltschutz
Gesetzeskunde

2. Praktischer Teil:

Demonstration des waidgerechten Tötens eines Fisches
-evtl. 1-3 mündliche Fragen zum Thema Gerätekunde/waidgerechte Behandlung der Fische
Erkennen und Benennen von Fischen (3 von 54)

Nordrhein-WestfalenDie Prüfung besteht aus folgenden Gebieten:

1. 60 Fragen im theoretischen Teil:

Allgemeine Fischkunde
Spezielle Fischkunde
Gewässerkunde und Fischhege
Natur- und Tierschutz
Gerätekunde
Gesetzeskunde

2. Praktischer Teil:

-6 von 49 Fischbilder erkennen und benennen
Waidgerechter Zusammenbau eines von zehn möglichen Angelruten

Rheinland-PfalzDie Prüfung umfasst 50 Fragen aus folgenden Gebieten:

Allgemeine Fischkunde: Aufbau des Fischkörpers, Bau und Funktion der Organe, Altersbestimmung, Unterscheidung der Geschlechter, Fischkrankheiten, Fischfeinde
Spezielle Fischkunde: Unterscheidung der einheimischen Fischarten und Fischfamilien
Gewässerkunde: Gewässertypen Fischregionen, Sauerstoff- und Temperaturverhältnisse, Fischhege, Besatzmaßnahmen, Pflege der Gewässer, Gewässerverunreinigung
Gerätekunde: Erlaubte und verbotene Fanggeräte, Fangmethoden, Behandlung gefangener Fische
Gesetzeskunde

SaarlandDie Prüfung umfasst jeweils 12 Fragen der folgenden fünf Gebiete:

Arten der Fische
die Hege und Pflege der Fischgewässer
die Fanggeräte und deren Gebrauch
die Behandlung gefangener Fische
die fischerei-, tierschutz- und tierseuchenrechtlichen Vorschriften

Vor oder im Anschluss der schriftlichen Prüfung muss ein zusätzliches 2-3-stündiges Angelpraktikum absolviert werden, welches jedoch nicht bewertet wird

SachsenDie Prüfung umfasst 60 Fragen, jeweils 12 aus den folgenden Gebieten:
Allgemeine Fischkunde: Bau des Fischkörpers, Bau und Funktion der Organe, Altersbestimmung, Unterscheidung der Geschlechter, Fischkrankheiten
Besondere Fischkunde: Artenkenntnis
Gewässerkunde: Gewässertypen, Gewässerzonen, Sauerstoff- und Temperaturverhältnisse, Fischhege, Besatzmaßnahmen, Gewässerökologie, Gewässerpflege, Gewässerverunreinigungen
Gerätekunde: erlaubte und verbotene Fanggeräte, Fangmethoden, Behandlung gefangener Fische, Entnahme von Wasserproben
Gesetzeskunde: Grundzüge und wichtige Einzelbestimmungen des Fischereirechts, des Natur- und Artenschutzes, des Tierschutzes, des Umweltrechts und des fischereispezifischen Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts
Sachsen-AnhaltDie Prüfung besteht aus folgenden Gebieten:

1. 60 Fragen im theoretischen Teil

Fischkunde: insbesondere Unterscheidung der heimischen Fischarten, Fischfamilien und nichtheimischen Fische in natürlichen Gewässern, Aufbau des Fischkörpers, Bau und Funktion der Organe, Unterscheidung der Geschlechter und Fischkrankheiten
Gewässerkunde: Gewässertypen, Gewässerzonen, Fischregionen, Sauerstoff- und Temperaturverhältnisse, Fischhege, Besatzmaßnahmen, Gewässerökologie, Gewässerpflege
Gerätekunde: erlaubte und nicht erlaubte Fanggeräte, Fangmethoden
Rechtskunde: Landesfischereirecht, Tierschutzrecht, Naturschutzrecht, Wasserrecht, Umweltrecht, Lebensmittelrecht und Tierseuchenrecht

 

2. Mündlicher Teil in Gruppen mit höchstens fünf Prüflingen

-Fragen zum Verhalten während der Fischereiausübung, der Umgang mit Fischereigerät, das Versorgen gefangener Fische und Rechtskunde

Schleswig-HolsteinDie Prüfung umfasst 60 Fragen, jeweils 10 aus den folgenden Gebieten:

Allgemeine Fischkunde
Spezielle Fischkunde
Umwelt-, Natur- und Tierschutz
Hege- und Gewässerkunde
Gerätekunde
Gesetzeskunde

ThüringenDie Prüfung umfasst 60 Fragen, jeweils 10 aus den folgenden Gebieten:

Allgemeine Fischkunde
Spezielle Fischkunde
Gewässerkunde
Natur-, Tier- und Umweltschutz
Gerätekunde
Gesetzeskunde

Dauer der Fischereiprüfung

BundeslandPrüfungsdauer
Baden-Württemberg 2 Stunden schriftlich (Multiple Choice)
Bayern1 Stunde elektronisch (Multiple Choice)
Berlin2 Stunden schriftlich (Multiple Choice)
Brandenburg2 Stunden schriftlich (Multiple Choice)
Bremenca. 90 min schriftlich (Multiple Choice)
Hamburg90 min schriftlich (Multiple Choice)
Hessen3 Stunden schriftlich (Multiple Choice)
Mecklenburg-Vorpommern1,5 Stunden schriftlich
Niedersachsen60 min schriftlich (Multiple Choice) + ca. 10 min mündlich
Nordrhein-Westfalen60 min schriftlich (Multiple Choice) + ca. 15 min mündlich
Rheinland-Pfalzca. 2 Stunden schriftlich (Multiple Choice)
Saarland2 Stunden schriftlich (Multiple Choice)
Sachsen1,5 Stunden elektronisch (Multiple Choice)
Sachsen-Anhalt2 Stunden schriftlich (Multiple Choice) + 10 min mündlich
Schleswig-Holsteinca. 90 min schriftlich (Multiple Choice)
Thüringenca. 90 min schriftlich (Multiple Choice)

Anmeldung zur Fischereiprüfung

Nachdem Sie sich ausreichend für die anstehende Fischereiprüfung vorbereitet haben, können Sie sich mit gutem Gewissen für die Prüfung anmelden. Aber wo meldet man sich für die Prüfung an? Welche Unterlagen werden benötigt, und wann muss man sich anmelden?

Für die Fischereiprüfung melden Sie sich im Normalfall über ein Anmeldeformular bei Ihrer (unteren) Fischereibehörde oder in dem prüfungsberechtigten Verein an, soweit dort Prüfungen durchgeführt werden. Das jeweilige Anmeldeformular wird meistens online bereitgestellt, kann elektronisch ausgefüllt und danach ausgedruckt werden. Das Anmeldeformular muss dann auf postalischem Weg bei der Meldebehörde/dem Verein eingehen. Zusätzlich zum Anmeldeformular wird häufig noch eine Kopie des Personalausweises oder vom Pass und der Meldebescheinigung verlangt. Bei Minderjährigen wird außerdem die Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten und dessen Ausweiskopie verlangt. Wo sich Ihre zuständige Behörde bzw. die Vereine befinden, erfahren Sie am einfachsten über Google.

In folgender Infografik können Sie sehen, wie die Struktur der einzelnen Instanzen im Bundesland Nordrhein-Westfalen aufgebaut ist. In diesem Fall ist die untere Fischereibehörde Köln für die Prüfungsanmeldung, die Festlegung der Prüfungstermine sowie -ort für Kreis Köln verantwortlich:

Zu beachten ist, dass jede Behörde oder jeder Verein die Prüfungstermine selber und unabhängig festlegt. Das bedeutet, dass Sie sich am besten noch vor der Prüfungsvorbereitung bei Ihrer Behörde/den Vereinen über die Prüfungstermine informieren. Häufig passiert nämlich, dass man sich zuerst auf die Prüfung vorbereitet, dann nach den Terminen recherchiert und im Anschluss feststellt, dass der nächste Termin für die Fischereiprüfung erst in einem halben Jahr verfügbar ist. Wie oft die Termine für die Fischereiprüfung festgelegt werden, hängt von Ihrer zuständigen Behörde ab. Dies kann nur zwei Mal im Jahr sein, oder aber wöchentlich – viele Behörden machen dies von der erfahrungsgemäßen Anzahl der Prüfungsteilnehmer abhängig. Wichtig ist jedoch, dass auch bei der Anmeldung zur Prüfung Fristen einzuhalten gilt. Die Anmeldefristen liegen oft bei 4 Wochen vor dem Prüfungstermin. Bevor Sie also anfangen zu lernen, informieren Sie sich als erstes über die Termine!

In Saarland ist es beispielsweise sogar möglich, sich über den Onlinekurs von Fishing-King zur Prüfung und gleichzeitig zum Angelpraktikum anzumelden. Die Infos zum Onlinekurs Saarland erhalten Sie hier.

Auch die einzelnen Prüfungsstandorte finden Sie geordnet nach Bundesländern auf der Website von Fishing-King.

Prüfungstermine

Fischereiprüfung Bayern

Zur Online-Fischerprüfung können Sie sich rund um das Jahr anmelden. Es gibt keine Anmeldefristen.
Zuständige Prüfungsbehörde: http://www.lfl.bayern.de/ifi/fischerpruefung/index.php

Fischereiprüfung Baden-Württemberg

Die Fischerprüfung findet jährlich jeden 2. Samstag im Mai und am 3. Samstag im November statt.
Zuständige Prüfungsbehörde: https://www.lfvbw.de/fischerei/wie-werde-ich-angler

Fischereiprüfung Berlin

Vorbereitungslehrgang mit anschließender Prüfung bei:

VDSF Verband Deutscher Sportfischer – Landesverband Berlin-Brandenburg e. V.
www.vdsfberlinbrandenburg.de

DAV Deutschen Anglerverband – Landesverband Berlin e.V
www.landesanglerverband-berlin.de

Fischereiprüfung Brandenburg

Prüfungstermine: https://www.anglerpruefung-brandenburg.de/termine/pruefung/

Fischereiprüfung Bremen & Niedersachsen

Die Anmeldung zur Fischerprüfung muss schriftlich an den AVN erfolgen.
Termine Lehrgang und anschließende Prüfung: http://www.lfvbremen.de/5_fischereiausbildung/10_lehrplan.html

Fischereiprüfung Hamburg

Prüfungstermine: http://www.asvhh.de/fischerprufung/terminkalender/

Fischereiprüfung Hessen

Prüfungstermine und -orte unter: https://hessenfischer.net/fischerpruefungstermine/

Fischereiprüfung Mecklenburg-Vorpommern

Prüfungstermine und -orte unter: http://www.lallf.de/Pruefungstermine.258.0.html

Fischereiprüfung Nordrhein-Westfalen

Die Prüfungen von der unteren Fischereibehörde sowie die Lehrgänge finden in der Regel zweimal jährlich statt.
Die genauen Prüfungstermine und -orte finden Sie links unter dem Reiter „Bezirke“ für die jeweilige Kreisstadt:http://rhfv.de/index.php?id=13

Fischereiprüfung Rheinland-Pfalz

Die Fischerprüfungen finden jährlich landeseinheitlich zweimal im Jahr am 1. Freitag im Juni und am 1. Freitag im Dezember statt.
Die einzelnen Termine und -orte werden, so weit bekannt, hier veröffentlicht: http://www.lfvrlp.de/

Fischereiprüfung Saarland

Eine Übersicht über die Prüfungstermine und -orte finden Sie unter (PDF-Download auf der Seite): https://www.fischereiverband-saar.de/lehrg%C3%A4nge-zur-fischerpr%C3%BCfung-2018/

Fischereiprüfung Sachsen

Die Prüfung findet immer im Anschluss an den Vorbereitungslehrgang statt. Die Übersicht der Lehrgangsanbieter inkl. Termine finden Sie in den jeweiligen PDF-Download-Dateien:

https://www.landwirtschaft.sachsen.de/landwirtschaft/3062.htm

Fischereiprüfung Sachsen-Anhalt

Fischerprüfungen finden mindestens 1x jährlich statt. Die Prüfungstermine und -orte finden Sie unter: https://fischerpruefung.sachsen-anhalt.de/examinationDates

Fischereiprüfung Schleswig-Holstein

Bei der Vorbereitung auf die Fischerprüfung über den Onlinekurs können Sie sich über diesen auch zur Fischerprüfung anmelden. Die einzelnen Prüfungstermine und -orte finden Sie auf folgender Seite unter den angegebenen Links: http://www.lsfv-sh.de/fischereischeinlehrgang-2

Fischereiprüfung Thüringen

Die Prüfungstermine und -orte finden Sie unter: http://www.thueringer-fischerschule.de/pruefungstermine.php

Fischereiprüfung in anderem Bundesland

Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt, ob es auch die Möglichkeit gibt, die Fischereiprüfung in einem anderen Bundesland abzulegen. Entweder sind Sie aus beruflichen Gründen in einem anderen Bundesland unterwegs oder Sie haben einfach keine Zeit für einen mehrwöchigen Präsenzkurs. Aber wird das Fischerprüfungszeugnis auch in Ihrem Bundesland anerkannt? Oder kann man sich den Fischereischein nach der Prüfung sofort ausstellen lassen? Und darf ich dann mit dem Fischereischein aus dem anderen Bundesland in meinem Wohnort angeln? Diese Antworten beantworten die jeweiligen Fischereigesetze. In der folgenden Übersicht finden Sie die gesetzlichen Vorgaben über die Anerkennung von Fischereiprüfungen, die in anderen Bundesländern abgelegt wurden.